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Chronik | Gründungsmitglieder | Vorstände | Regattasegeln | Fahrtensegeln

Chronik

Es war da die "Revierarbeitsgemeinschaft für kulturelle Bergmannsbetreuung", die im Jahre 1963 auch eine Sportgemeinschaft "Segeln" ins Leben rief. Der Sitz dieser Gemeinschaft war das Haus Seeblick (heute CVJM) in Essen-Heisingen am Baldeneysee. Mitarbeiter der damaligen Essener Steinkohlenbergwerke AG übernahmen die seglerische Betreuung der Berglehrlinge während der sogenannten Wochenendfreizeiten.
Hierfür standen die firmeneigenen Boote "Sine Cura", ein "Seefahrtkreuzer", die "Möve", eine "14-Fuß-Dinghi-Jolle" und ein Eisenkahn mit Außenbordmotor zur Verfügung. Dazu kamen noch einige private Segelboote.

Bedingt durch die einsetzende Kohlenkrise und der damit verbundenen Stillegung einiger Schachtanlagen wurde dieser Gemeinschaft schon im Jahre 1965 ein Ende gesetzt. Nun wurden Überlegungen zur Gründung eines Vereins angestrebt. Verhandlungen mit der Grundstückseigentümerin, der Essener Steinkohlenbergwerke AG, führten zur Überlassung des am Südende des Grundstückes gelegenen Pavillons.

Schließlich fand am 27. Juli 1966 die Gründungsversammlung mit 21 Mitgliedern statt, auf der der Name des Vereins sowie der Clubstander festgelegt und ein Vorstand berufen wurde. Mit dem Namen "Ruhrau" sollte die Ortsgebundenheit mit einer alten Flurbezeichnung festgeschrieben werden. Die Farben der Stadt Essen "Gelb /Blau" sollten auch den Clubstander zieren. Der Verein wurde in das Vereinsregister eingetragen, der Anschluß an den "Deutschen-Segler-Verband" und an den "Segler-Verband NRW" vorgenommen.

Im Jahre 1967 ergaben sich weitere Voraussetzungen für das Vereinsleben. Die vorhandenen Bootsanleger kamen zum Abbruch, eine Steganlage wurde nach neuen Plänen für 24 Boote in Selbsthilfe erstellt. Wegen der Nutzung des Ruhrufers war der Abschluß eines Gestattungsvertrages mit dem Ruhrverband erforderlich.

Nach einer Teilung des Gesamtgrundstückes "Seeblick" erfolgte im Jahre 1974 die Anpachtung einer ca. 3.000 qm großen Fläche für einen Zeitraum von 25 Jahren. Dieser langjährige Pachtvertrag gab den Startschuß, die Modernisierung des Club-Pavillons (Erweiterung der sanitären Anlage, Einbau einer Öl-Zentralheizung, neue Strom- und Wasserleitungen) vorzunehmen.
Im Jahre 1986 konnte das Pachtgrundstück mit dem Pavillon zu Eigentum erworben werden.
Der Mitgliederstand hat sich bis heute auf 52 einschließlich 14 Jugendliche erhöht.

 

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Gründungsmitglieder

Baer, Hermann Lange, Dankwart Hempel, Erwin
Bechmann, Hans-Gerd Lange, Gisela Müller, Franz
Bonk, Franz Möller, Herbert Erdmann, Wolfgang
Brinkmann, Rüdiger Morzfeld, Arthur Nollen, Franz
Ciorga, Ewald Poszich, Paul Jacke, Wilhelm
Korte, Hanns Kattner, Karlheinz Stoll, Hermann
Konz, Käthe Sustorf, Ernst Quaschning, Heinz

 

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Vorstände

  1966/1967/1968 1969/1970
1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender Franz Nollen Franz Nollen
Kassierer Rüdiger Brinkmann Rüdiger Brinkmann
Sportwart Artur Morzfeld Franz Müller
Jugendwart Artur Morzfeld Manfred Schäfer
Techn. Wart   Dankwart Lange

  1971 1972/1973
1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender Franz Nollen Franz Nollen
Kassierer Rüdiger Brinkmann H.-G. Rieß
Sportwart Franz Müller Franz Müller
Jugendwart H.-G. Bechmann H.-G. Bechmann
Techn. Wart Dankwart Lange Dankwart Lange

  1974 1975/1976
1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender Franz Nollen H.-G. Rieß
Kassierer H.-G. Rieß H.-G. Rieß
Sportwart Artur Morzfeld Artur Morzfeld
Jugendwart H.-G. Bechmann Artur Morzfeld
Techn. Wart Dankwart Lange Dankwart Lange

  1977

1978

1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender H.-G. Rieß H.-G. Rieß
Kassierer H.-G. Rieß H.-G. Rieß
Sportwart Artur Morzfeld H.-G. Bechmann
Jugendwart Franz Müller Franz Müller
Techn. Wart Franz Nollen Franz Nollen

  1979

1980/1981/1982

1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender H.-G. Bechmann H.-G. Bechmann
Kassierer H.-G. Rieß Manfred Schäfer
Sportwart Ludger Jokisch Ludger Jokisch
Jugendwart Ludger Jokisch Rolf Budnik
Techn. Wart Rudi Sommerlad Rudi Sommerlad

  1983

1984/1985/1986

1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender H.-G. Bechmann H.-G. Bechmann
Kassierer Manfred Schäfer Rosemarie Budnik
Sportwart Josef Portugall Josef Portugall
Jugendwart Rolf Budnik Josef Portugall
Techn. Wart Rudi Sommerlad Rudi Sommerlad

  1987

1988/1989

1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender Franz Müller Franz Müller
Kassierer Rosemarie Budnik Gitta Gewehr
Sportwart Josef Portugall Josef Portugall
Jugendwart Josef Portugall Josef Portugall
Techn. Wart Rolf-A. Kriewel Rolf-A. Kriewel

  1990 1991
1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender Franz Müller Franz Müller
Kassierer K.-D. Zimmer Renate Altenwerth
Sportwart Josef Portugall Josef Portugall
Jugendwart Josef Portugall Josef Portugall
Techn. Wart Rolf-A. Kriewel Rolf-A. Kriewel

  1992 1993 / 1994
1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender Franz Müller Jürgen Altenwerth
Kassierer Renate Altenwerth Renate Altenwerth
Sportwart Josef Portugall H.-G. Bechmann
Jugendwart Josef Portugall H.-G. Bechmann
Techn. Wart Dieter Preußner Dieter Preußner

  1995 1996
1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel
2. Vorsitzender Jürgen Altenwerth Jürgen Altenwerth
Kassierer Renate Bechmann Renate Bechmann
Sportwart Franz Wiehe Franz Wiehe
Jugendwart Franz Wiehe Franz Wiehe
Techn. Wart Georg Dietl Georg Dietl

  1997 1998
1. Vorsitzender Erwin Hempel Erwin Hempel / Rolf-A. Kriewel
2. Vorsitzender Jürgen Altenwerth Jürgen Altenwerth
Kassierer Renate Bechmann Renate Bechmann
Sportwart Franz Wiehe Franz Wiehe
Jugendwart Franz Wiehe Franz Wiehe
Techn. Wart Georg Dietl Georg Dietl

  1999 / 2000 2001 /2002
1. Vorsitzender Rolf-A. Kriewel Rolf-A. Kriewel
2. Vorsitzender Jürgen Altenwerth Jürgen Altenwerth
Kassierer Renate Bechmann Renate Bechmann
Sportwart Franz Wiehe Ulrich Ehlert
Jugendwart Franz Wiehe Ulrich Ehlert
Techn. Wart Georg Dietl Georg Dietl

  2003 /2004 /2005 2006
1. Vorsitzender Rolf-A. Kriewel Rolf-A. Kriewel
2. Vorsitzender Georg Dietl Georg Dietl
Kassierer Renate Bechmann Renate Bechmann
Sportwart Ulrich Ehlert Frank Müller
Jugendwart Ulrich Ehlert Frank Müller
Techn. Wart Kurt Koczorowski Dieter Preußner

 

  2007 2008 / 2009 / 2010 / 2011 / 2012 / 2013 / 2014 / 2015 / 2016 / 2017
1. Vorsitzender Rolf-A. Kriewel Georg Dietl
2. Vorsitzender Georg Dietl Doris Achenbach
Kassierer Renate Bechmann Wolfgang Nüchter
Sportwart Frank Müller Frank Müller
Jugendwart Frank Müller Frank Müller  
Techn. Wart Wolfgang Nüchter Kurt Koczorowski

 

 

 


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Regattasegeln

Natürlich hat ein Segelclub die Aufgabe, die Voraussetzungen für den Sportbetrieb zu schaffen. Dieser Verpflichtung ist der Verein mit großer Freude nachgekommen, zumal Vorstandsschaft und Mitglieder nicht nur in dieser Hinsicht ganz eng zusammenwirkten, um dieses Ziel möglichst schnell zu erreichen. Zunächst galt es, allen Mitgliedern Theorie und Praxis des Segelns nahezu bringen. Dieser Aufgabe stellte sich der vom Deutschen Seglerverband anerkannte Prüfungsausschuß. Dieser Ausschuß setzte sich aus den Sportskameraden Nollen, Morzfeld und Müller zusammen.
Schon bald waren die Mitglieder im Besitz des Segelscheins "A"; der zur Teilnahme an den ausgeschriebenen Regatten berechtigt. Die Beteiligung an den Regatten, nicht nur auf dem Baldeneysee, sondern auch auf allen auswärtigen Revieren Westdeutschlands, war groß. Üben (Trimmen) macht den Meister. Nach dieser Devise handelnd, schafften es unsere Segler schon bald, sich oft im ersten Drittel des jeweiligen Regattafeldes zu behaupten. Diese sportlichen Erfolge konnten erzielt werden, weil u. a. eine Bootsklassenpolitik festgeschrieben wurde. So begannen wir mit 12 Olympia-Jollen, 4 Zugvögeln und auch 4 420-ern; die in das Regattageschehen eingesetzt wurden. Der Verein gründete für den Baldeneysee die erste Deutsche Zugvogelflotte, von der gemeinsame Impulse ausgingen, die letztlich in technischer Hinsicht zur Anerkennung als nationale Klasse durch den DSV führten.

Schon 1966 erkämpfte sich SK Franz Nollen als Steuermann bei der Deutschen Meisterschaft für Schwertzugvögel den 3. Platz. Der im Zusammenhang mit der Essener Segelwoche ausgeschriebene Mannschaftspreis, bestehend aus einem Zugvogel und einer 0-Jolle, konnte mit der Mannschaft SK Jokisch und SK Morzfeld 1969 heimgeholt werden. SK Ludger Jokisch wurde mit seinem 420-er in seiner Bootsklasse sehr erfolgreich. So wurde er 1970 Flottenmeister und bereits 1972 Deutscher Meister. Im gleichen Jahr segelte er auch den Zugvogel und auf Anhieb errang er als Steuermann bei der Deutschen Meisterschaft den 5. Platz. Seine Leistungen berechtigten ihn zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft für 420-er in Israel. Man kann sagen, wann und wo er welches Boot segelte, war er meistens auf Platz 1 der Regatta zu finden. Über Jahre schloß SK Jokisch mit seinen Vorschotleuten SK Hambücker bzw. später SK Sommerlad die Essener Segelwoche als beste Segler mit der Traumnote 0 ab.

So war z.B. das Jahr 1972 ein besonders aktives Jahr. Die regattafreudigen Mitglieder beteiligten sich an mindestens 10 Ranglistenregatten, vor allem auswärtige Regatten, einschließlich Kiel. Hier waren auch erfolgreich das Ehepaar Rieß, das im Kielzugvogel auch mehrmals einen 1. Platz ersegelte. SK Nollen, zwischenzeitlich auf eine 0-Jolle umgestiegen, holte sich den 1. Platz bei der Pfingstregatta. Den 1. Platz bei der Kombinationsregatta Segeln /Kegeln für 0-Jollen holte sich 3 Jahre in Folge SK Josef Portugall. Auch die Jugend griff nach den Sternen. Im 420-er errang Burkhard Lange als Steuermann den 1. Platz bei der Jugendmeisterschaft Nordrhein-Westfalen. Im Optimist behaupteten sich Frank Müller und Andreas Rieß mit 1. Plätzen in ihrer jeweiligen Klasse.

Zur Belebung der Jugendarbeit wurde 1974 ein Optimist und 1980 ein Laser angeschafft. Diese Investitionen haben sich in den folgenden Jahren bis heute durchaus gelohnt. Zu den bereits genannten Jugendlichen gesellten sich noch Rolf Budnik, der im Optimist als auch im Laser sehr erfolgreich segelte. Nach Durchführung eines erfolgreichen Lehrgangs konnte zuletzt im Jahre 1987 unserem Nachwuchs der Jüngstensegelschein ausgehändigt werden.

Das Jahr 1979 bescherte dem SK Hans-Gerd Bechmann ein Erlebnis besonderer Art, nämlich die Teilnahme als Vorschoter im Starboot bei der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro (Brasilien).
Die Mannschaft Ludger Jokisch und Rudi Sommerlad holte sich die Niederrhein-Meisterschaft im Zugvogel und belegte bei der Deutschen Meisterschaft den 3. Platz in der Version des SZV und einen 7. Platz im KZV. Das in jeder vom Verein gesegelten Bootsklasse das "Blaue Band des Baldeneysee" ersegelt wurde, sei nur am Rande vermerkt.

Eine besonders hervorzuhebende Leistung des SK Uwe Westerkamp im Jahre 1987 war das Erreichen der Österreichischen Staatsmeisterschaft für Olympia-Jollen.

Die Stadt Essen hat es sich nicht nehmen lassen, im Laufe der Zeit die nachfolgend aufgeführten Mitglieder als Sportmeister des Jahres ein- bzw. mehrmals für besondere Leistungen im Segelsport zu ehren: Ludger Jokisch, Franz Nollen, Rudi Sommerlad, Hans-Gerd Bechmann, Uwe Westerkamp, Werner Behnke, Rainer Küppersteg.

Der Verein ist besonders stolz darauf, als relativ kleiner Verein am Baldeneysee 1980 die Essener Segelwoche ausgerichtet zu haben und jährlich seit 47  Jahren den "Eiscup" für 0-Jollen, um somit das Regattageschehen hier vor Ort mit zu beleben.

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Fahrtensegeln

Mit dem Regattasegeln allein sind die Mitglieder des ESCR nicht zufrieden. Die oftmals strapazenreichen Regatten fordern direkt nach einem Ausgleich, nach einem Törn auf größeren Gewässern, wie sie uns vor allem durch die nahegelegenden Reviere der Nord- und Ostsee geboten werden. Die hierfür erforderlichen Kenntnisse haben sich fast alle Mitglieder durch Erwerb der notwendigen "Scheine" angeeignet. Diese Kenntnisse werden in der Urlaubszeit jährlich vertieft. Kann man doch auf dem "freien Wasser" seine Alltagssorgen abschütteln und sich ganz dem maritimen Leben hingeben. Immer sind Erfolgserlebnisse zu verzeichnen, über die man daheim berichten kann. Lernt man doch auf diesem Wege fremde Länder und neue Segelkameraden kennen. Das Anlaufen der meistens noch verträumten und auch historisch kleinen Häfen verbürgt einen gemütlichen Aufenthalt, um sich von eventuellen Unbillen von Wind und Wellen zu erholen.

Dieses Ziel des Seesegelns wird auf verschiedenen Wegen erreicht. An erster Stelle steht das Charterboot, das man im Jahr zuvor für sich reservieren ließ. Ein anderer Weg ist, sein eigenes Boot mittels Trailer zum Ausgangshafen mitzunehmen. Das hat natürlich erhebliche Vorteile. Man kennt sein Schiff und ist auch zeitlich nicht so gebunden. Dafür nimmt man eben den Transport im Schneckentempo mit höchstens 80 km /hin Kauf. Wenn man beruflich nicht so sehr gebunden ist, kann man es so machen wie die SK Behnke, Morzfeld, Rösler und Wiehager, die ihre seetüchtigen Boote direkt in Holland vor Anker liegen haben.

Eine herausragende Leistung auf dem Gebiet des Seesegels vollbrachte 1983 SK Franz Nollen als Steuermann, als er ein 18 m Ferro-Zement-Boot von Arnis an der Schlei (Ostsee) über die Nordsee, den Atlantik nach St. Thomas (Karibik) überführte. Dieser über 6.000 Sm-Törn in 60 Tagen war aus politischen Gründen mit einem unfreiwilligen 3-Tage-Aufenthalt auf Cuba verbunden. Im folgenden Jahr wurde eine Baltic 38 von Griechenland nach Holland überführt, an der auch die SK Dankwart Lange und Andreas Rieß teilnahmen. Das waren wieder über 3.500 Sm, wofür 57 Tage benötigt wurden. Das SK Nollen hierfür als "Meilenfresser" geehrt wurde, versteht sich am Rande.

Seine Revierkenntnisse im Bereich des Mittelmeeres veranlaßten in den folgenden Jahren auch die Mitglieder Ehepaar Rieß, Gerhard Schmitz, Eheleute Eckhardt, Eheleute Zimmer mit ihm in griechischen und türkischen Gewässern zu navigieren.

Auf der Ostsee einschließlich Dänemark und Schweden "zu Hause" sind die SK Franz Müller und Dieter Preußner sowie Wolfgang Striewe. Hingegen hat das Ehepaar Gewehr mit ihrem I-Folkeboot seit Jahren die nordfriesischen Inseln zu ihrer 2. Heimat gemacht. Sie begegnen dabei den Ehepaaren Kriewel und Schäfer auf Gegenkurs. Auch SK Bechmann kennt das Isselmeer und die Nordsee wie seine Westentasche. Auf einem Überführungstörn lernte er auch die spanischen und französischen Küstengewässer des Mittelmeeres kennen. Rund Mallorca hieß es auch für den SK Gerhard Schmitz. Mit eigener Varianta segelte die Familie Morzfeld einige Jahre im Gebiet der Riviera, das Ehepaar Dietl auf einem Charterschiff rund Korsika. Die Ehepaare Lange und Zimmer besegelten mit ihren "Variantas" die Binnengewässer der Niederlande und das Ysselmeer. Einen ersten Versuch unternahmen auch die jugendlichen Mitglieder Holger Portugall und Björn Zimmer mit einer Variante auf holländischen Binnenrevieren. Nicht zu vergessen sind die Mitglieder, die ihre Jollen zu heimatlichen Fremdrevieren trailern, um auch im Urlaub auf das Segeln nicht verzichten zu müssen, so das Ehepaar Portugall auf dem Tegernsee und an der Schlei, das Ehepaar Kriewel auf dem Schluchsee. Die Familie Altenwerth besegelte mehrmals mit ihrer Jolle sowohl den Forggensee als auch den Bodensee. Die Boote "Bechi" und "Joy" hatten auch Ostseegewässer unter dem Kiel.

Dieser kurze Bericht kann nur unvollständig sein, denn Jahr für Jahr wird unsere Vereinsflagge auf vielen Fremdrevieren sichtbar. Es sollte nur zum Ausdruck kommen, daß Segeln schlechthin eine Erfüllung sein kann.

© 2017 ESCR